Testament & Erbe
Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge — und die entspricht oft nicht dem, was gewollt war. Ein handschriftliches, vollständig selbst geschriebenes und unterschriebenes Testament genügt rechtlich; ein Notar ist nur in besonderen Fällen nötig. Der Pflichtteil naher Angehöriger lässt sich dabei nicht ausschließen.
Wichtig ist der Unterschied zwischen Verteilen und Vermeiden. Ein Testament bestimmt, wer was bekommt. Wer Erbschaftssteuer im Blick hat, muss dagegen früher ansetzen: bei Freibeträgen und Schenkungen zu Lebzeiten.
Für Ehepaare ist das Berliner Testament der Klassiker — mit Vorteilen und einer bekannten Falle bei der Bindungswirkung. Auch das ist hier erklärt.
Für Angehörige nach einem Erbfall gilt: Es laufen Fristen. Die Ausschlagung ist nur sechs Wochen möglich. Wer sich unsicher ist, sollte zuerst diese Frist prüfen und dann alles andere.
Hier anfangen: Testament: was gilt und was du regeln kannst — Der Überblick über Formvorschriften, Erbfolge und Pflichtteil.
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