Digitaler Nachlass
Zum digitalen Nachlass gehören E-Mail-Postfächer, Online-Konten, Abos, Cloud-Speicher und soziale Netzwerke. Erben treten rechtlich in diese Verträge ein, kommen praktisch aber oft nicht hinein. Deshalb braucht es eine Liste der Dienste und eine Vollmacht — nicht eine Liste der Passwörter.
Der häufigste Fehler ist gut gemeint: Passwörter werden in einer Datei oder im Ordner notiert. Das ist ein Sicherheitsrisiko und meist auch vertragswidrig. Sicher ist die Trennung: Übersicht der Dienste im Ordner, Zugangsdaten im Passwortmanager, dessen Hauptzugang nur eine Vertrauensperson kennt.
Laufende Abos sind der praktische Kern: Streaming, Mobilfunk, Cloud, Partnerbörsen. Sie werden weiter abgebucht, bis jemand kündigt — dafür müssen Angehörige wissen, dass sie existieren.
Google und Apple bieten eigene Nachlasskontakte an, Facebook einen Gedenkzustand. Diese Einstellungen dauern zehn Minuten und wirken sofort.
Hier anfangen: Digitalen Nachlass regeln: Schritt für Schritt — Alles Wichtige in einem Artikel, inklusive Checkliste.
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Dein digitaler Nachlass: Checkliste in 5 Schritten
Mit deiner Checkliste für den digitalen Nachlass erfasst du Online-Konten, Abos und wichtige Dateien. In fünf Schritten hältst du deine Wünsche fest, bereitest Zugänge vor und klärst, wer sich darum kümmern darf.